Das besondere Wort: Alchimar (Die Alchimar – Lernen zu leben)

In der Reihe das besondere Wort in Buchzitaten:

Alchimar


Die Splitter waren schon viele Jahre am Werk und hatten ganze
Arbeit geleistet. Immer weniger Seelen schafften es, sich für ihren
dauerhaften Platz in der Oberen Welt zu qualifizieren. Wer seine
Aufgaben nicht erledigt und seine Lektionen in der Unteren Welt
nicht gelernt hatte, musste ein weiteres Leben darauf verwenden.
Als die Zahl derer, die einen neuen Versuch brauchten, besorgniserregend
anschwoll, hatte der Rat der Weisen beschlossen,
dass es Zeit war, die Alchimar hinabzuschicken, um wieder für
eine gewisse Ordnung zu sorgen. Sonst stünden sie bald vor der
Situation, dass die Untere Welt überfüllt, die Obere Welt jedoch
vollkommen unterbesetzt wäre. Was zu erheblichen Problemen
führen würde. Natürlich war das ein langwieriger Prozess. Die
Schieflage, in der die Welten sich befanden, hatte sich über viele
Jahrhunderte hinweg aufgebaut und konnte nicht von heute auf
morgen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Doch die Alchimar
arbeiteten hart an ihrer Aufgabe, neutralisierten die Splitter,
verbreiteten das Alte Wissen und versuchten mit gutem Beispiel
voranzugehen, um den Menschen neue Wege aufzuzeigen.
Nach außen hin mochte es so aussehen, als würde sich durch ihre
Bemühungen nicht allzu viel bewegen, doch wer genauer hinsah,
konnte zumindest in kleinen Dingen schon erste Erfolge ausmachen.
Zumindest wurde Alame die Weise, Vorsitzende des Rates
in der Oberen Welt, nicht müde dies zu betonen, wann immer sie
zu den Alchimar sprach. Maja selbst war sich da manchmal gar
nicht so sicher. Sie hätte gerne mehr getan, größere und vor allem
wirklich sichtbare Erfolge erzielt. Doch so wie es aussah, benötigten
solche weitgreifenden Veränderungen einfach ihre Zeit.


Das besondere Wort Alchimar kommt in dem spirituellen Fantasyroman Die Alchimar – Lernen zu leben von Natalie Jakobi 138 mal vor.


Natalie Jakobi Lernen zu leben