Seite 20: PaedoLeaks

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Ich fordere sie auf, mir nacheinander langsam ins Wasser zu folgen und bin froh, so weit im Becken zu sein, dass man meine beginnende Erregung nicht sehen kann. Zum Teufel, warum kann ich das nicht unterdrücken? Mit meinen eigenen Kindern stehe ich nackt unter der Dusche oder liege in der Wanne, ohne dass ich auch nur die geringsten sexuellen Gedanken dabei habe. Selbst wenn meine Tochter laut kichernd an meiner Männlichkeit zieht, macht es mir nichts aus und ich lege Wert darauf, dass sie frei und ungezwungen aufwachsen. Nicht so, wie ich früher, als Nacktsein in der Familie undenkbar war.

Hier bei den Schulkindern ist das völlig anders. Jedes einzelne möchte ich anfassen, allein der Gedanke, sie nackt zu sehen, erregt mich wahnsinnig.

Diejenigen, die schon schwimmen können, dürfen sich im tieferen Bereich frei bewegen und mit einem Wasserball spielen. Die anderen halten sich im flachen Wasser auf. Einzeln nehme ich sie mir vor, halte sie mit einer Hand unter dem Kinn. Sie machen die auf dem Trockenen geübten Schwimmbewegungen, aber die Angst, Wasser in Mund oder Nase zu bekommen, sieht man in ihren Augen und sie vergessen, regelmäßig zu atmen. Wenn sie das verinnerlicht haben, muss ich sie unter dem Bauch halten, weil sie sonst eher wie ein Seepferdchen im Becken hängen.

Den kleinen Paul, einen süßen Lockenkopf, halte ich gerade mit einer Hand unter dem Kinn und mit der anderen von unten fest und gehe langsam mit ihm ein Stück weiter, während er wie ein halbseitig gelähmter Frosch mit Armen und Beinen rudert. Meine Hand rutscht langsam immer weiter nach hinten, ich kann es nicht steuern, die Versuchung, es zu berühren, nur für einen kurzen Moment, ist zu stark. Ich beginne leicht zu zittern und der Schweiß tritt mir auf die Stirn. Ein kleines Stückchen nur noch, ein ganz kleines … Ich zwinge meine Hand wieder zurück, im letzten Moment.


Seite 20 aus dem Buch PaedoLeaks von Johannes Sieben.
PaedoLeaks Johannes Sieben